Die Entscheidung der Jury

Am 06.06. und 07.06. haben sich insgesamt 11 Büros und Arbeitsgemeinschaften einer Jury präsentiert. Ziel dabei war, eine Architektin oder einen Architekten für die weiteren Planungsleistungen auszuwählen. Hauptkriterien waren hierbei die konzeptionelle Herangehensweise, aber Referenzen und nicht zuletzt die vorgeschlagene Vergütung.

Die Jury hat nach einer einstündigen Beratung dann einstimmig die Entscheidung getroffen, der Arbeitsgemeinschaft der Büros Baldauf und Rimpel aus Schwerin den Zuschlag zu erteilen.

 

Hierzu steht im Protokoll der Juryentscheidung ..:

 

„Die ausgewiesenen Planungsansätze und das Aufzeigen bevorstehender notwendiger Entscheidungsprozesse im Rahmen der weiteren Vorbereitung der Maßnahme auf Basis der zu verdichtender Informationen zur vorhandenen Bausubstanz selbst, der Entwicklung des Umfeldes des Bahnhofgebäudes und der Bewertung des Vorhabens durch betroffene Behörden und Institutionen, weisen die Bewerber als für die Realisierung dieser Bauaufgabe besonders geeignet aus.

 

Das gezeigte Engagement der Bewerber im Rahmen des Vorstellungstermins, lässt auf eine  besondere Identifikation der Bewerber mit dieser Bauaufgabe schließen.

 

Die Hinweise der Bewerber auf und die Bereitschaft zur Vorbereitung und Beteiligung an den benannten Möglichkeiten der über eine formelle Öffentlichkeitsarbeit hinaus gehenden Einbeziehung der Bürger Grevesmühlens vor, während und auch nach der Bauphase haben die Jury besonders überzeugt.“

 

Das Büro Baldauf ist in der Stadt bereits durch die Baumaßnahmen Wismarsche Straße 5 und dem angrenzenden Speicher bekannt. Zudem betreuten sie das Projekt Bürgerhaus in Plüschow.   

 

In Kürze präsentieren wir auch auf dieser Plattform Auszüge aus deren Präsentation.

 

Somit hat einer den Zuschlag erhalten. Unser Dank gilt aber allen weiteren Bewerbern, denn es war jedem anzumerken, dass sie sich intensiv mit der Aufgabenstellung auseinander gesetzt haben. Wir waren durchweg überrascht über das hohe Niveau der Vorträge und dem Ideenreichtum der einzelnen Büros.

 

Alle Büros hatten ca. 20 Min. Zeit für die Präsentation. Dann folgten Rückfragen der Jury. Nach Abschluss der Vorstellungen hatten dann die Jurymitglieder erste Eindrücke erörtert und anschließend separat von einander Bewertungen der Büros vorgenommen. Diese wurden dann zusammengetragen, statistisch ausgewertet und anschließend nochmals diskutiert. Fertig war das Ergebnis nach insgesamt 8 Stunden Arbeit.

 

Den Jurymitgliedern sei ebenfalls unser Dank ausgesprochen. Es war ein gutes Gefühl, die Entscheidung mit Ihnen zusammen nach intensiver Diskussion zu fällen.

 

Die weiteren Teilnehmer werden aktuell über dieses Ergebnis informiert und haben in einem fest geschriebenen Zeitraum noch die Möglichkeit, Widerspruch gegen diese Entscheidung einzulegen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

 

 

Lars Prahler

Leiter Bauamt

und 2. Stadtrat