Neue Planungen zum Bahnhof

Im Bauausschuss wurden die beiliegenden  Pläne für die Modernisierung des Bahnhofsempfangsgebäudes vorgestellt.

 

Diese Grundrisspläne und Ansichten sind das Ergebnis der Abstimmungen mit den Vertretern der Denkmalspflege und insbesondere den potenziellen Nutzern des Gebäudes. Die Pläne sind nach dem letzten BürgerBahnhof nochmals überarbeitet worden, weil zahlreiche Anregungen kamen und diese versucht wurden, bestmöglich einzuarbeiten.

 

 

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131113-Planunterlagen_Bürgerbahnhof.pdf
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Wie zu sehen, gibt es für das 1. Obergeschoss zwei Varianten. Die Variante der Nutzung als Hostels käme nur zur Umsetzung, wenn sich schnellst möglich ein Betreiber dafür findet. Andernfalls wird die Stadtvertretung darüber zu entscheiden haben, ob im Zuge der Modernisierung des Bahnhofs das städtische Kinder- und Jugendhaus in den Bahnhof zieht (Variante 2).

 

Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass ansonsten für das bestehende Objekt an der Bürgerwiese kurz- bis mittelfristig ebenfalls umfangreiche Modernisierungsaufwendungen anstehen. Zudem ist zu beachten, dass jeder qm Nutzfläche natürlich auch Bewirtschaftungskosten mit sich bringt. Überschlägige Berechnungen der Verwaltung gehen davon aus, dass durch den Umzug in den Bahnhof letztlich ca. 25.000 € pro Jahr eingespart werden können. Diese Berechnungen basieren auf den Vergleich der Hostelvariante zu der Variante mit dem Komplettumzug in den Bahnhof.  

 

Die Vertreter des Kinder- und Jugendhauses sehen indes den Komplettumzug in den Bahnhof mit gemischten Gefühlen. Insbesondere wurde ins Feld geführt, dass in den Freianlagen  Spielflächen geschaffen werden müssten. Auch wird eine Umstellung, dass der Betrieb teilweise auf zwei Etagen stattfinden wird.

 

Der Bahnhof wird so oder so aber ein Gebäude für Alle! Der Veranstaltungssaal im Erdgeschoss soll für Musikveranstaltungen, Kino und auch private Veranstaltungen nutzbar sein. Im zweiten Raum, dem ehemaligen Warteraum 3. Klasse sollen der Fahrkartenverkauf und ein Bio-Verkaufseinrichtung Platz finden. Abgerundet wird dies durch einen neu geschaffenen Wintergarten in dem Bereich zum Bahnsteig, den man jetzt an den gußeisernen Säulen und dem Vordach erkennen kann.

 

Im 2. Obergeschoss soll eine Jugend- und Familientherapeutische Einrichtung einziehen. Der Spitzboden ist leider aus brandschutztechnischen Gründen nicht weiter nutzbar.

 

Die Pläne werden morgen im Hauptausschuss nochmals vorgestellt und das Raumprogramm diskutiert.  Auch diese Sitzung ist öffentlich und beginnt um 16:30 Uhr im Beratungsraum Haus 1 des Rathauses.

 

Und zu guter letzt noch ein Hinweis zum Lesen der technischen Pläne: Gelb gekennzeichnet sind Wände, die abgerissen werden und rot sind neu zu errichtende Bauteile.

 

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

 

 

Lars Prahler

Leiter Bauamt

und 2. Stadtrat