Es geht tatsächlich los...

Nach erfolgter Abstimmung mit dem Landkreis und dem Landesamt für Denkmalpflege können wir die ersten Gewerke tatsächlich ausschreiben. Es handelt sich dabei um die Fassadensanierung, die Trockenlegung des Kellers und Fensterneubauten sowie dem erforderlichen Gerüstbau. Ende Mai kann es damit los gehen, wenn die Angebote angemessen ausfallen und das Wirtschaftsministerium dem Antrag auf den sog. vorzeitigen Baubeginn bis dahin zugestimmt hat. Bei der zu erwartenden Größenordnung muss öffentlich ausgeschrieben werden.

 

 

Die Fassade wird im Übrigen abgebeizt. Zum Vorschein wird eine Klinkerfassade kommen, die mit dem Wechsel gelben und roten Ziegeln und Schmuckelementen ganz anders erscheinen wird als das bisherige Äußere. Wir haben ja bereits mehrere Abbeizmethoden und auch Sandstrahlung getestet. Wir haben nunmehr mit der Denkmalpflege vereinbart, dass die Variante zu wählen ist, die den Stein am geringsten angreift. Dies wird auf dem ersten Blick für den Betrachter nicht die Vorzugsvariante sein, aber insbesondere der gelbe Klinker ist sehr offenporig und somit anfällig für spätere Frostschäden, wenn er zu stark behandelt wird und die Oberfläche weiter aufgeraut wird.

 

Übrigens: Die Maurermeister haben im Bereich der roten Zierbänder auch den Fugenmörtel mit Ziegelmehl rot eingefärbt und zudem ein einheitliches Fugenbild mit ihrer Kelle hergestellt. Wir suchen Maurer, die das heute noch so können!

 

Diese erste Ausschreibung starten wir, damit die darauffolgenden Bauabschnitte wie Dacharbeiten und Innenausbau nach Erhalt der Baugenehmigung nahtlos anschließen können. Dem Bauantrag voran gestellt haben wir die Abrissanzeige für den nachträglichen Toilettenanbau unter dem Vordach auf der Südseite des Gebäudes. Zudem müssen wir gewährleisten, dass die bewilligten LEADER-Mittel fristgerecht ausgegeben werden.

 

Mit den Verantwortlichen beim Landkreis für den Brandschutz haben wir sehr intensiv das Brandschutzkonzept erörtert. An dieser Stelle unser Dank an Herrn Matthews für die vielen Hinweise und für die Mitarbeit an Lösungen.

 

Mit Frau Krug vom Landesamt für Denkmalpflege haben wir am gleichen Tage sehr viele Details zu Fenstergestaltungen, Deckenaufbauten, Dachkonstruktionen usw. erörtert. Vier Stunden

 

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