Das Wetter meint es gut!

Seit Jahresanfang können die Maurer aufgrund der Plusgrade kontinuierlich weiter arbeiten, was uns freut. Aktuell laufen Ausbesserungsarbeiten an der Fassade sowie  die vorbereitenden Arbeiten an den Fensteranschlüssen, damit die ersten neuen Fenster dann eingebaut werden können. Die befinden sich bereits in der Produktion.

 

Parallel läuft bereits seit längerem das Bauantragsverfahren. Es gab dabei doch erheblichen Abstimmungsbedarf hinsichtlich des Brandschutzes, aber auch wegen des erforderlichen Immissionsschutzes. Hintergrund dessen ist die direkte Nachbarschaft des Wohnhauses, dessen Schutzanspruch zu beachten ist.

 

Wir haben mit dem Landkreis diesbezüglich praktikable und vor allem bezahlbare Lösungen gefunden. Wir können z.B. darauf verzichten, auf Lüftungsanlagen im Veranstaltungssaal zu verzichten.

 

Unter der Voraussetzung, dass die Baugenehmigung erteilt wird, beabsichtigen wir im Februar weitere Gewerke für die Ausschreibung vorzubereiten. Insbesondere die Dacherneuerung und die zweite Treppe stehen dringend an.

 

Mit der Bahn AG fand vor kurzem nochmals eine sehr intensive Beratung über die Ausgestaltung des neuen Bahnsteigs statt. Die Bahn AG hatte ja bereits vor längerer Zeit einen Entwurf im Bauausschuss vorgestellt, der eine Verkürzung, eine Anhebung des Bahnsteigs und einen ebenerdigen Zugang mittig zwischen den zwei verbleibenden Gleisen bishin zum Bahnübergang Schweriner Landstraße vorgesehen hatte. Dies war aber aufgrund von Sicherheitsvorschriften nunmehr doch nicht so umsetzbar. Zudem hätte das für den Rollstuhlfahrer bedeutet, dass er nach dem Fahrkartenkauf fast einen Kilometer bis zum Bahnsteig zu meistern gehabt hätte.

 

Einen ebenerdigen Zugang direkt am Bahnhofsempfangsgebäude lassen die Vorschriften nach Auskunft der Bahn leider aus Sicherheitsgründen auch nicht zu. Das war eigentlich die von der Stadt favorisierte Lösung. Die fachlichen Argumente dagegen waren aber erdrückend …

 

Der nunmehr vorgelegte erste Arbeitsentwurf sieht einen Kompromiss vor: Ca. 100 m vor dem Bahnübergang Schweriner Straße soll es einen Fußgängerüberweg geben, der dann  Richtung Schweriner Straße und Bahnhofsempfangsgebäude mit einem Gehweg erschlossen wird. Der Vorteil dieser Lösung wäre wohl, dass mit einem Signal für diesen fußläufigen und den großen Bahnübergang gearbeitet werden kann, was dann die Schließzeiten deutlich reduzieren würde.

 

Bei dieser Variante bleibt natürlich die Bahnunterführung als eigentlicher Zugang zum Bahnsteig erhalten.

 

Die Bahn AG muss diesen Entwurf noch durch diverse Institutionen prüfen lassen. Daher konnte auch noch  kein konkreter Umsetzungszeitraum genannt werden. Die Verantwortlichen, die das Projekt betreuen, sind aber sehr engagiert und an einer zeitnahen Umsetzung interessiert.